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Bank of Korea zur Institutionalisierung von ICOs im neuen Kryptogesetz

Laut der Bank of Korea (BOK) muss Südkorea bei der Einführung seines neuen Kryptogesetzes, das vorläufig als Digital Asset Basic Act bezeichnet wird, Initial Coin Offerings (ICO) institutionalisieren.

Bisher in den Schlagzeilen zum Thema: Südkoreas allumfassendes Kryptogesetz kommt – was wir bisher wissen

Kurzinformation

  • Die südkoreanische Financial Services Commission verbot ICOs im Jahr 2017, nachdem ihre Popularität zu übermäßigen Spekulationen und finanziellem Fehlverhalten geführt hatte.

  • Die BOK schrieb in ihrem Bericht, dass südkoreanische Projekte wie Paycoin oder Terra-LUNA neue Token im Ausland ausgegeben und auf den heimischen Märkten gelistet hätten, um das Verbot zu umgehen.

  • Der Bericht erklärt, dass das derzeitige Verbot nicht wirksam ist und die Möglichkeiten zur Entwicklung der Branche und der Technologie durch ICOs erschöpft.

  • In einem Bericht zur Bewertung der Verordnung der Europäischen Union (EU) über Märkte für Kryptoassets (MiCA) besteht die BOK darauf, dass Südkorea ICOs wie die EU institutionalisiert, wo im Ausland ausgegebene Token ebenfalls eine lokale Präsenz aufbauen und sich an die lokalen Vorschriften halten müssen, um gehandelt zu werden im Inland.

  • Die Zentralbank erklärte, dass die Befolgung von MiCA bei der Institutionalisierung von ICOs zu Branchenwachstum und stärkerem Anlegerschutz führen könnte.

  • Unter Berufung auf das Terra-LUNA-Debakel fügte der BOK-Bericht auch hinzu, dass Südkorea einen Regulierungsrahmen auf EU-Ebene für Stablecoins verabschieden muss, und betonte die Bedeutung von Anlegerschutzmaßnahmen für Krypto-Assets, die mit Gewinn gehandelt werden.

  • Im Juni einigten sich EU-Beamte auf die Einrichtung von MiCA, dem ersten Regulierungsrahmen der Union für die Kryptoindustrie, der eine stärkere Aufsicht über die Emittenten stabiler Token beinhaltet.

Bisher in den Schlagzeilen zum Thema: Die neue Krypto-Regel der EU verlangt von Stablecoin-Emittenten, mehr Reserven zu halten

Quelle: von Yahoo Finance

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