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Der Goldpreis fällt mit dem Vertrauen der US-Verbraucher, da das Rohöl aufgrund der OPEC+-Produktionsprobleme zunimmt

Gold, XAU/USD, Rohöl, WTI, Nasdaq 100, Verbrauchervertrauen, EZB-Forum – Rohstoffbriefing:

  • Der Goldpreis fiel, während die Rohölpreise in den letzten 24 Stunden anstiegen
  • Schwächeres US-Verbrauchervertrauen, OPEC+ schwächere Output-Schlüsselfaktoren
  • Alle Augen sind auf das EZB-Forum gerichtet, denn als nächstes sprechen Powell und Lagarde

Der Goldpreis zielte in den letzten 24 Stunden leicht nach unten, da die Rohölpreise positiv abschlossen. Das Anti-Fiat-Gelbmetall wurde durch einen stärkeren US-Dollar unter Druck gesetzt, eine Folge der Risikoaversion, als der technologielastige Nasdaq 100 um über 3 % einbrach. Für Gold hätte es jedoch viel schlimmer kommen können. Die Flucht in Sicherheit bedeutete schwächere Treasury-Renditen, was die Attraktivität von XAU/USD erhöhte.

Das Verbrauchervertrauen des US Conference Board fiel im Juni auf 98,7 gegenüber 100 erwarteten Werten. Dies ist ein Rückgang von 103,2 im Mai, was zu einem 16-Monats-Tief führte. Sorgen über die Inflation nagen weiterhin an den Ansichten der Amerikaner über die Wirtschaft. Während die Befragten weiterhin auf dem Weg zu sein schienen, im Voraus langlebigere Güter zu kaufen, ließ die Lust auf Freizeit (Urlaub) angesichts steigender Flugpreise nach.

Trotz der sich verschlechternden Stimmung konnten sich die Rohölpreise über Wasser halten. Berichte eines OPEC+-Delegierten gingen über die Leitungen, dass die ölproduzierende Allianz im Mai 2,7 Millionen Barrel pro Tag unter ihrem Produktionsziel lag. Dies könnte das Angebot in Schach halten und einen Aufwärtsschub für WTI bieten. Die Energiepreise sehen sich jedoch einem zunehmend herausfordernden Umfeld gegenüber zunehmende Besorgnis über eine Verlangsamung des globalen Wachstums.

In den verbleibenden 24 Stunden werden Rohstoffe eine Flut von Zentralbankkommentaren beobachten. Beim EZB-Forum in Sintra findet eine Podiumsdiskussion statt. Zu den Rednern, die bereit sind, sich zu präsentieren, gehören der Fed-Vorsitzende Jerome Powell und EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Wenn die politischen Entscheidungsträger ihre restriktiven Ansichten wiederholen, könnte dies ein schlechtes Zeichen für die Marktstimmung sein und möglicherweise die Gold- und Rohölpreise drücken.

Goldtechnische Analyse

Auf dem Tages-Chart hat sich Gold seit Mai weitgehend konsolidiert. Die jüngsten Kursbewegungen bringen XAU/USD langsam näher an die wichtige Unterstützungszone von 1787 – 1810. Dort steht das gelbe Metall vor seiner nächsten Bewährungsprobe. Die kurzfristigen einfachen gleitenden 20- und 50-Tage-Durchschnitte bleiben nach unten gerichtet und bieten eine technische Abwärtstendenz.

XAU/USD-Tagesdiagramm

Chart erstellt mit TradingView

Technische Analyse von Rohöl

Die Rohölpreise erholen sich weiter von den Verlusten der vergangenen Woche. Seitdem wurde ein zinsbullischer Morning Star bestätigt, der eine technische Tendenz nach oben bietet. Darüber hinaus versuchen die Preise, wieder über einer wichtigen steigenden Trendlinie vom Dezember zu schließen. Ein solches Ergebnis würde das Aufwärtsargument für WTI weiter untermauern. Andernfalls bedeutet die Wiederaufnahme der Verluste einen Rückgang in Richtung des Mai-Tiefs bei 98,22.

WTI-Tageschart

Der Goldpreis fällt mit dem Vertrauen der US-Verbraucher, da das Rohöl aufgrund der OPEC+-Produktionsprobleme zunimmt

Chart erstellt mit TradingView

— Geschrieben von Daniel Dubrovsky, Stratege für DailyFX.com

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Quelle:
Daniel Dubrovsky,
von DailyFX

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