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FX Week Ahead – Top 5 Events: Eurozone Economic Sentiment; BIP des Vereinigten Königreichs; US-Inflationsrate; BOC-Ratenentscheidung; Australien Stellenbericht

FX Week Ahead Übersicht:

  • Die Bedenken der Bank of England bezüglich des britischen Wachstums werden sich bald bewahrheiten, da der bevorstehende BIP-Bericht des Vereinigten Königreichs voraussichtlich kein Wachstum für die drei Monate bis Mai zeigen wird.
  • Der US-Inflationsratenbericht (CPI) vom Juni wird der Federal Reserve die nötige Munition liefern, um später in diesem Monat eine weitere Zinserhöhung um 75 Basispunkte zu rechtfertigen.
  • Die Bank of Canada wird diese Woche wahrscheinlich die Zinsen um 75 Basispunkte anheben, die größte Zinserhöhung seit August 1998.

Beginnt in: Jetzt live: 25. Juli (13:07 GMT)

Empfohlen von Christopher Vecchio, CFA Markets Week Ahead: Event Risk Trading Strategy Für Webinar anmelden Jetzt anmelden Webinar ist beendet

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07/12 DIENSTAG | 09:00 GMT | EUR Eurozone ZEW Economic Sentiment Index (JUL)

Der anhaltende Krieg in Osteuropa, der anhaltende Anstieg der Energiepreise und die einbrechenden Wachstumsbedingungen haben dazu geführt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten gefallen ist. Und jetzt, da die Märkte beginnen, die Tragfähigkeit der Bemühungen der Europäischen Zentralbank zur Verhinderung einer Fragmentierung der Anleihemärkte in Frage zu stellen, dürfte die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone auf den niedrigsten Stand von 2022 fallen. Ein Test der Parität – ein Wechselkurs von 1,0000 – in EUR/USD-Kursen scheint zunehmend eher eine Frage des Wann als des Ob zu sein.

13.07. MITTWOCH | 06:00 GMT | GBP Bruttoinlandsprodukt (MAI)

Die Bank of England warnt nun seit mehreren Monaten vor dem Wachstumskurs des Vereinigten Königreichs, und diese Befürchtungen werden sich bald bewahrheiten, da die eingehenden BIP-Daten des Vereinigten Königreichs enttäuschend zu sein scheinen. Laut einer Umfrage von Bloomberg News soll die Dreimonats-Wachstumsrate auf 0 % fallen, während die Jahresrate voraussichtlich von +3,4 % im April auf +2,7 % im Mai sinken wird. Der Balanceakt der BOE zwischen dem Kampf gegen die Inflationshöchststände seit mehreren Jahrzehnten und einer sich abschwächenden britischen Wirtschaft hat die Zentralbank weniger zu Zinserhöhungen verpflichtet als ihre großen Gegenstücke, wodurch das britische Pfund einen erheblichen Nachteil hat.

13.07. MITTWOCH | 12:30 GMT | USD Inflationsrate (CPI) (JUN)

Der Vorstoß des US-Dollars auf neue Jahreshöchststände geht dem weithin erwarteten US-VPI-Bericht vom Juni voraus, der der US-Notenbank mehr Rechtfertigung für eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte im Laufe dieses Monats liefern sollte. Laut einer Umfrage von Bloomberg News soll die US-Gesamtinflation im Juni bei +8,8 % im Jahresvergleich gegenüber +8,6 % im Jahresvergleich im Mai liegen, aber der Kernwert wird voraussichtlich von +6 % im Jahresvergleich auf +5,7 sinken % J/J. Fed-Fonds-Futures deuten darauf hin, dass bis Ende 2022 Zinserhöhungen im Wert von 175 Basispunkten fällig sind (75 Basispunkte im Juli; 50 Basispunkte im September; 25 Basispunkte im November; 25 Basispunkte im Dezember).das hilft, den US-Dollar zu stützen.

13.07. MITTWOCH | 14:00 GMT | CAD Zinsentscheidung der Bank of Canada

Es wird erwartet, dass die Bank of Canada die Zinsen diese Woche um 75 Basispunkte anhebt und ihren Hauptzinssatz von 1,50 % auf 2,25 % erhöht. Dies wäre die größte Zinserhöhung seit August 1998 und spiegelt die Zinserhöhung der Federal Reserve um 75 Basispunkte im letzten Monat wider, die größte seit 1994. Für den kanadischen Dollar reicht eine aggressive Zinserhöhung möglicherweise nicht aus, um die Währung zu isolieren: 50 Basispunkte Zinserhöhung ist für September eingepreist, danach aber nichts mehr. Die BOC wird eine neue Forward Guidance abgeben müssen, die darauf hindeutet, dass eine weitere Straffung bis Ende 2022 möglich ist, wenn der Kanadische Dollar in erheblichem Maße profitieren wird.

14.07. DONNERSTAG | 01:30 GMT | AUD Beschäftigungsänderung & Arbeitslosenquote (JUN)

Der Australische Dollar bleibt unter Druck, da die Basismetallpreise zusammen mit den Energiemärkten nachgeben. Bedenken hinsichtlich Chinas Null-COVID-Strategie helfen ebenfalls nicht. Aber die Schwäche des Aussie spiegelt kaum Probleme in der Binnenwirtschaft wider, die alles in allem immer noch recht stark ist. Der Beschäftigungsbericht für Australien im Juni wird voraussichtlich weitere Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt zeigen, wobei Prognostiker einen Beschäftigungszuwachs von +30.000 von +60,6.000 im Mai erwarten, was die Arbeitslosenquote von 3,9 % auf 3,8 % senken sollte. Wenn sich als Ergebnis des Stellenberichts eine Stärke des australischen Dollars abzeichnet, sollten Sie sich die AUD/JPY-Kurse ansehen.

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— Geschrieben von Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist

Quelle:
Christopher Vecchio, CFA,
von DailyFX

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