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Der Ausblick für den australischen Dollar bleibt gemischt – AUDUSD, AUDJPY, EURAUD

Australischer Dollar, AUDUSD, AUDJPY, EURAUD – Gesprächsthemen

  • Der AUDUSD hält sich trotz zunehmendem Gegenwind weiterhin über 0,7000
  • Der AUDJPY wird weiterhin durch den wichtigen gleitenden Durchschnitt unterstützt
  • EURAUD-Punkte niedriger, da Europa konstantem Gegenwind ausgesetzt ist

Die Aussichten für den Australischen Dollar bleiben gemischt, da regionale Katalysatoren und Stimmungen mit Makrosorgen über das Wachstum kollidieren. Die jüngste Schwäche der chinesischen Wirtschaftsdaten hat den Aussie trotz der optimistischen Risikostimmung während der Sommermonate belastet. Ein relativ weicherer Ton in Bezug auf Risikoanlagen in dieser Woche hat dazu geführt, dass der Australische Dollar aufkochte, aber die Abwärtsbewegung könnte begrenzt sein. Das Potenzial für eine Spitzeninflation hat nach den US-CPI- und PPI-Daten der letzten Woche das Interesse vieler geweckt. Die Aufwärtsbewegung könnte sich fortsetzen, wenn PCE später in diesem Monat ebenfalls schwächer wird. Aber da die Schwäche Chinas weiterhin die Rohstoffe belastet, könnte der AUD weiter kämpfen und die jüngsten Schwankungen könnten anhalten.

Der AUDUSD hat sich von den jüngsten Swing-Hochs über 0,7100 zurückgezogen, nachdem er aus einem symmetrischen Dreiecksmuster nach unten ausgebrochen war. Seitdem ist der Preis auf die Unterstützung bei 0,7000 gefallen, ein massives psychologisches Niveau für das Paar. Der AUD/USD hatte Ende Juli eine massive Verschiebung vorgenommen und über 450 Pips von den neuen Jahrestiefs gestiegen. Da sich sowohl die RBA als auch die Federal Reserve auf Kriegspfaden in Richtung einer strafferen Geldpolitik befinden, könnte es sein, dass die kurzfristige Richtung von einer Mischung aus Risikostimmung und Wirtschaftsdaten bestimmt wird. Am Dienstag kamen düstere US-Immobiliendaten durch die Leitungen, was die Befürchtungen einer Verlangsamung weiter schürte. Die Händler zeigten sich auch von der Veröffentlichung des RBA-Protokolls unbeeindruckt.

AUDUSD 4-Stunden-Chart

Chart erstellt mit TradingView

Der AUDJPY wurde in den letzten Monaten nach dem lang erwarteten Durchbruch nach oben von den niedrigen 80ern größtenteils seitwärts gehandelt. Stimmungsschwankungen und anhaltende Yen-Schwäche konnten das Paar in den letzten Monaten nur zwischen den Bereich von 92 und 96 springen lassen. Während die Zinsunterschiede den Aussie hier unterstützt haben, hat der Yen kürzlich Gebote eingeholt, da die Anleger weiterhin die Natur des globalen Wachstums in Frage stellen.

Sollten diese Befürchtungen zunehmen, da sowohl Europa als auch China zu kämpfen haben, könnte der AUDJPY versuchen, das untere Ende seiner Spanne unter 92,00 zu erkunden. Diese Abwärtsbewegung könnte sich noch verschlimmern, wenn die Spitzeninflation tatsächlich hier ist, was bedeutet, dass die Zentralbanken ihre Straffungsregime lockern können. Derzeit wird das Paar weiterhin vom gleitenden 100-Tage-Durchschnitt unterstützt, hat aber bisher Widerstand bei 94,50 gefunden. Das Aufwärtspotenzial jenseits dieses Bereichs bleibt begrenzt, da 95,20-96,00 die Aufwärtstrends weitgehend begrenzt hat.

AUDJPY Tageschart

Der Ausblick für den australischen Dollar bleibt gemischt – AUDUSD, AUDJPY, EURAUD

Chart erstellt mit TradingView

Obwohl der EURAUD in den letzten Sitzungen nach den schwachen Wirtschaftsdaten aus China ein Gebot eingeholt hat, bleibt er in einem schweren Abwärtstrend positioniert. Der Euro wurde in letzter Zeit zermalmt, als die Europäische Zentralbank ihren ersten Straffungszyklus seit zehn Jahren einleitete, während der Kontinent einer Rezession gegenüberstand.

Während die europäischen Politiker nicht so unverblümt waren wie ihre britischen Kollegen, könnte eine Rezession unmittelbar bevorstehen, da die Eurozone darum kämpft, die Energiekosten zu kontrollieren. Die Energiekosten in Deutschland und Frankreich sind in die Höhe geschossen, da ein rekordverdächtig warmer Sommer die anhaltende Krise verschlimmert hat. Die Dürre hat dazu geführt, dass der Rhein auf gefährlich niedrige Pegel gesunken ist, was die Fähigkeit, sich auf Wasserkraft zu verlassen, einschränkt und gleichzeitig die Unterbrechungen der Lieferkette verschärft, da Lastkähne Schwierigkeiten haben, den Fluss zu überqueren.

Bei dieser Fülle von Gegenwinden, die den Kontinent umgeben, ist es schwierig, für den Euro optimistisch zu argumentieren. Zusätzliche Zinserhöhungen der EZB könnten währungsnegativ sein, da sie die Wirtschaftstätigkeit in der Region weiter einschränken könnten. Davon abgesehen könnte der EURAUD bald wieder das Jahrestief unter 1,44 erreichen. Das Paar hat bereits eine wichtige Unterstützungszone zwischen 1,45 und 1,46 durchbrochen, die sich nun in einen Widerstand verwandelt hat. Ein Scheitern hier in Verbindung mit der anhaltenden Schwäche der Eurozone könnte kurzfristig zu neuen Jahrestiefs führen.

EURAUD Tageschart

Der Ausblick für den australischen Dollar bleibt gemischt – AUDUSD, AUDJPY, EURAUD

Chart erstellt mit TradingView

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— Geschrieben von Brendan Fagan

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Quelle: von DailyFX

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