Berlin

Berlin – Aktionstag gegen Gewalt an Frauen findet in der Wilmersdorfer Straße statt

Pressemitteilung vom 22.11.2022

Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ findet die diesjährige Aktion des Bezirks am Freitag, 25. November 2022, von 10 bis 17 Uhr an der Fußgängerzone, vor dem Shoppingcenter WILMA (Wilmersdorfer Straße 46) statt.

Passant:innen wird vor dem Shoppingcenter WILMA eine Orange geschenkt, die mit der Rufnummer der Hilfe-Hotline gekennzeichnet ist. „Darf ich Ihnen eine Orange schenken?“ dient dabei als Einstieg, um über das wichtige Thema der häuslichen Gewalt ins Gespräch zu kommen. Der Gedenktag findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Team der WILMA, Akteurinnen des weltweit agierenden Frauennetzwerkes Soroptimists International Club Charlottenburg-Wilmersdorf sowie parteiübergreifend Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung unter der Schirmherrschaft der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirkes, Katrin Lück, statt. Bezirksbürgermeistern Kirstin Bauch wird sich um 11.30 Uhr an der Aktion beteiligen.

Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch:

In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt; etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner. 2021 gab es insgesamt 146.877 Opfer von Beziehungstaten, über 80 Prozent von ihnen waren weiblich. Der Aktionstag ist wichtig, um das Thema noch mehr in die Öffentlichkeit und weg von der Tabuisierung zu bringen.

Gleichstellungsbeauftragte Katrin Lück:

Menschen, die mit uns in unserer Gesellschaft leben sind von Gewalt betroffen. Die Zeichen zu lesen, geht uns alle etwas an. Deshalb sollten wir das Schweigen brechen.

Die Aktionsflagge „Für ein selbstbestimmtes Leben – gegen Gewalt“ wird von Dienstag, 22. November 2022 bis Sonntag, 27. November 2022, vor dem Rathaus Charlottenburg gehisst.

Siehe auch  Berlin - Regierende Bürgermeisterin Giffey und Bildungssenatorin Busse begrüßten neue Pädagoginnen und Pädagogen

Im Auftrag
Jüch

Quelle: Stadt Berlin

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