Berlin

Berlin – Das Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg verurteilt Sachbeschädigung an Schöneberger Synagoge

Pressemitteilung Nr. 448 vom 22.11.2022

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag, 19. November 2022, die sephardisch-orthodoxe Synagoge im Berliner Stadtteil Schöneberg beschädigt. Im Eingangsbereich des dort ansässigen Rabbiners wurde die aus Holz angefertigte jüdische Schriftkapsel („Mesusa“) und deren Inhalt entwendet.

Das bezirkliche Bündnis gegen Antisemitismus, dem auch Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann angehört, verurteilt die Tat aufs Schärfste.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann:

“Dieser Angriff auf die Synagoge ist ein Angriff auf uns alle, denn die Synagogen gehören zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft. Jüdische Gebetshäuser müssen vor weiteren Angriffen geschützt werden. Wir begrüßen, dass der Staatsschutz und die Polizei wegen Sachbeschädigung und Diebstahl ermittelt und erwarten, dass der_die Täter_in schnell gefasst und der Vorfall aufgeklärt wird.”

Bündnis gegen Antisemitismus

Das Bündnis gegen Antisemitismus wurde im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben!“ gegründet. Diese wird vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg DGB/VHS e.V. umgesetzt und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!” durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment koordiniert den Aufbau und die Arbeit des Bündnisses im Auftrag der Partnerschaft für Demokratie.

Quelle: Stadt Berlin

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