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Der Euro festigte sich, als der US-Dollar inmitten von Fed- und China-Faktoren pausierte. Wohin für EUR/USD?

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  • Der Euro fand Unterstützung, nachdem der US-Dollar eine Verschnaufpause von seinem Aufstieg eingelegt hatte
  • Fed-Sprecher erinnerten die Märkte daran, dass Zinserhöhungen bevorstehen, auch wenn sie geringer ausfallen
  • Wenn die Fed weiter nach oben wandert und China gesperrt wird, wird der EUR/USD seinen Abwärtstrend fortsetzen?

Der Euro stabilisierte sich heute durch den asiatischen Handel nach dem turbulenten Start in die Woche am Montag, in der der EUR/USD abstürzte.

Der US-Dollar legte zu, da die Redner der Fed ihre restriktive Haltung beibehielten, was auch zu einer Unterminierung der Aktien führte.

Ein Anstieg der Covid-19-Fälle in China untergrub auch Risikoanlagen, da befürchtet wurde, dass dort schwere Sperren andauern könnten.

Die Präsidentin der Federal Reserve von San Francisco, Mary Daly, und die Präsidentin der Fed von Cleveland, Loretta Mester, bekräftigten erneut, dass die Zinsen angehoben werden, aber vielleicht in einem langsameren Tempo.

Letzte Woche haben einige Fed-Sprecher insgesamt eine etwas restriktivere Sprache verwendet, aber die Botschaft scheint zu sein, dass die Zinsen steigen werden, aber möglicherweise weniger aggressiv.

Nach mehreren früheren Zinserhöhungen um 75 Basispunkte hat der Markt eine Erhöhung um 50 Basispunkte für die Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) im nächsten Monat eingepreist.

Die Wall Street beendete ihre Sitzung im Minus, der Dow Jones verlor -0,13 %, der S&P 500 verlor -0,39 % und der Nasdaq -1,09 %. Die Futures deuten auf einen stetigen Start in den bevorstehenden Tag hin.

APAC-Aktien haben meist kleine Gewinne verzeichnet, mit Ausnahme des Hongkonger Hang-Seng-Index (HSI), der im Minus ist.

Siehe auch  Märkte der kommenden Woche: Dow Jones, US-Dollar, Gold, USD/JPY, GBP/USD, FOMC, BoJ, BoE, SNB

Auch der Rohölpreis schwankt über Nacht wild, ist aber heute in Asien relativ stabil geblieben

der WTI-Futures-Kontrakt über 80 Barrel US-Dollar, während der Brent-Kontrakt sich 88 Barrel US-Dollar nähert. Gold schaffte einen Aufwärtstrend und handelte über 1.740 US-Dollar.

Neuseelands Handelsdefizit für Oktober war besser als heute erwartet. Es belief sich auf -1,615 Milliarden NZD statt der Prognose von -2,129 Milliarden NZD. NZD/USD hat heute bisher bescheidene Gewinne verzeichnet. Die RBNZ wird morgen eine Entscheidung über die Zinssätze treffen.

RBA-Gouverneur Philip Lowe wird in Kürze sprechen, ebenso wie eine Reihe von Vertretern der EZB, der Fed und der Bank of Canada.

Kanadische Einzelhandelsdaten werden später veröffentlicht, ebenso wie ein Maß für die Stimmung der US-Hersteller von der Richmond Fed.

Der vollständige Wirtschaftskalender kann hier eingesehen werden.

EUR/USD TECHNISCHE ANALYSE

Nachdem der EUR/USD letzte Woche wieder innerhalb des 21-tägigen einfachen gleitenden Durchschnitts (SMA) basierend auf dem Bollinger-Band geschlossen hatte, drehte er um und bewegte sich nach unten. Eine solche Bewegung könnte darauf hindeuten, dass sich eine Umkehrung vollziehen könnte.

Unterstützung könnte an den Breakpoints von 1,0198 und 1,0094 oder weiter unten bei einem vorherigen Tief von 0,9936 liegen.

Auf der Oberseite könnte der Widerstand bei den vorherigen Höchstständen von 1,0482 und 1,0615 liegen.

Chart erstellt in TradingView

— Geschrieben von Daniel McCarthy, Stratege für DailyFX.com

Bitte kontaktieren Sie Daniel per @DanMcCathyFX auf Twitter

Quelle:
Daniel McCarthy,
von DailyFX

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