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US-Dollar steigt, Nasdaq 100 sinkt. Die Märkte sind erneut mit Bedrohungen durch China Covid Lockdown konfrontiert

US-Dollar, Nasdaq 100, Fedspeak, China Lockdown Woes – Asia Pacific Market Open

  • Der US-Dollar gewinnt, da der Nasdaq 100 inmitten der restriktiven Fed-Sprache schwächelt
  • Die Lockdown-Probleme in China Covid wurden wieder an die Oberfläche gebracht
  • Die asiatisch-pazifischen Märkte erwarten möglicherweise eine pessimistische Handelssitzung

Asien-Pazifik-Marktbriefing – Nasdaq 100 fällt, Dow Jones nicht so sehr

Der an den Hafen gekoppelte US-Dollar übertraf am Montag seine wichtigsten Gegenstücke und legte inmitten einer nachlassenden Risikobereitschaft zu. Am Ende der Handelssitzung an der Wall Street fiel der technologielastige Nasdaq 100 um etwa 1,1 %, während sich der Blue-Chip-orientierte Dow Jones kaum veränderte. Der Unterschied zwischen diesen beiden in den letzten 24 Stunden spricht weiterhin für Probleme der restriktiven Fed-Politik.

Fedspeak blieb am Montag im Fokus. Die Fed-Präsidentin von San Francisco, Mary Daly, sprach und sagte, dass sie politische Verzögerungen nicht ignorieren dürften, „die mehrere Quartale andauern können“. Sie fügte jedoch hinzu, dass die Zentralbank noch „sehr weit“ von ihrem Inflationsziel entfernt sei. Sie sieht Spitzenwerte zwischen 4,75 % und 5,25 %. Das Fazit hier ist, dass ein politischer Drehpunkt wahrscheinlich noch ein Stück entfernt ist.

Die Treasury-Renditen stiegen vorsichtig an. Es überrascht nicht, dass die Anti-Fiat-Goldpreise litten, als das gelbe Metall zum vierten Mal in Folge schwächelte. Das ist die schlimmste Pechsträhne seit über einem Monat. Die drei am schlechtesten abschneidenden Währungen gegenüber dem US-Dollar waren am Montag der japanische Yen, der australische Dollar und der Euro. Sie schwächten sich um 1,25 %, 1,02 % bzw. 0,8 % ab.

US-Dollar gegenüber Nasdaq 100 am Montag

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Diagramm Erstellt in TradingView

Asien-Pazifik-Handelssitzung am Dienstag – Risikoaversion auf der Speisekarte?

Der asiatisch-pazifischen Handelssitzung am Dienstag fehlt ein nennenswertes wirtschaftliches Ereignisrisiko. Das lenkt den Fokus der Trader auf die Risikobereitschaft als Haupttreiber für die Märkte. Die glanzlose Performance der Wall Street am Montag öffnet die Tür für eine Abwärtsbewegung an den regionalen Börsen, wodurch der Nikkei 225, der ASX 200 und der Hang Seng Index gefährdet werden. Dies könnte dem US-Dollar weiterhin zugute kommen.

Weitere Bedenken könnten aus China kommen, wobei die Befürchtungen vor strengen Covid-bedingten Sperren wieder in den Fokus rücken. Das liegt daran, dass die Stadt Shijiazhuang laut Bloomberg die Schulen geschlossen und die Einwohner aufgefordert hat, fünf Tage lang zu Hause zu bleiben. Die Stadt ist ein Testgelände für China, das versucht, Virusbeschränkungen zu überwinden. Anzeichen dafür, dass es nicht funktioniert, könnten weitere Verzögerungen bei der Wiedereröffnung bedeuten und möglicherweise das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Der US-Dollar notiert gegenüber dem chinesischen Yuan auf seinem höchsten Stand seit dem 10. November.

Technische Analyse des US-Dollars

Aus technischer Sicht schloss der DXY US Dollar Index auf dem höchsten Stand seit dem 11. November. Dies folgte darauf, dass die Kurse nicht in der Lage waren, unter dem 78,6 % Fibonacci-Retracement bei 106,806 zu schließen. Auch die einfachen gleitenden 200-Tage-Durchschnitte (SMA) behalten weiterhin die vorherrschende Aufwärtstendenz bei. Der wichtigste Widerstand scheint der 20-Tages-SMA zu sein.

DXY-Tageschart

DXY-Tageschart

Diagramm Erstellt in TradingView

— Geschrieben von Daniel Dubrovsky, Senior Strategist für DailyFX.com

Um Daniel zu kontaktieren, folgen Sie ihm auf Twitter:@ddubrovskyFX

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Quelle:
Daniel Dubrovsky,
von DailyFX

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