Berlin

Berlin – Lärm geht uns alle an – Vorstellung des Schallgutachtens für den Schillerkiez und Diskussion

Pressemitteilung vom 23.11.2022

Der Schillerkiez hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Insbesondere in den Som-mermonaten verlagert sich das Leben im Kiez nach draußen. Die Nähe zum Tempelhofer Feld, das reiche gastronomische Angebot und auch städtebauliche Besonderheiten sind dafür verantwortlich. Das geht mit Lärm einher, den das Bezirksamt nun erstmals systema-tisch untersucht hat. Die Ergebnisse, Gründe und einen möglichen Umgang mit dem Lärm möchte das Bezirksamt jetzt vorstellen und diskutieren.

Donnerstag, 01. Dezember 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Die Veranstaltung findet als Videokonferenz statt.

Um Anmeldung wird gebeten unter: schillerpromenade@planergemeinschaft.de
oder www.schillerpromenade.berlin/schall

Das Schallgutachten hat untersucht, wie viel Lärm von den Freiflächen im Kiez und den Außenbereichen der Gastronomie verursacht wird und wie sich der Schall verbreitet und auf die Nachbarschaft auswirkt. Die Ergebnisse sind nicht leicht zu bewerten. Ziel der Ver-anstaltung ist deshalb die Aussagen des Gutachtens zur erläutern und fachlich einzuord-nen.

In einem zweiten Schritt möchte das Bezirksamt einen Austausch mit den Anwohner*innen und ansässigen Gewerbetreibenden beginnen. Lärm hat verschiedene Quellen und ge-nauso unterschiedlich sind die Möglichkeiten zum Umgang mit Lärm. Vertreter*innen aus Umweltamt, Ordnungsamt, der Wirtschaftsförderung, dem Straßen- und Grünflächenamt und dem Stadtentwicklungsamt berichten aus der eigenen Praxis und möchten darüber in einen Austauschprozess eintreten.

Die schalltechnische Untersuchung konnte mit Mitteln des Städtebauförderprogramms „Lebendiges Quartier Schillerpromenade“ (https://www.schillerpromenade.berlin/) finanziert werden. Das Gutachten wird im Anschluss an die Veranstaltung frei zugänglich veröffentlicht.

Quelle: Stadt Berlin

Siehe auch  Berlin - Zweiter Standort für das FamilienServiceBüro in Spandau

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