Berlin

Berlin – Antisemitischer Angriff in der Ringbahn – Wer kennt diese Männer?

Polizeimeldung vom 24.11.2022

Charlottenburg-Wilmersdorf

Nr. 2253
Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach zwei Tatverdächtigen. Am Dienstag, den 13. September 2022 gegen 14.50 Uhr kam es in der Ringbahn der Linie S41 zwischen den Bahnhöfen Jungfernheide und Wedding zu einem antisemitischen Übergriff. Nach ersten Ermittlungen soll zunächst einer der beiden unbekannten Tatverdächtigen einen 33-jährigen Mann beleidigt und anschließend mit den Fäusten geschlagen haben. Im weiteren Verlauf beteiligte sich noch ein zweiter männlicher Tatverdächtiger an dem Angriff. Der Angegriffene erlitt bei der Tat mehrere Kopfverletzungen.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

Tatverdächtiger 1:

  • etwa 20 bis 30 Jahre alt
  • etwa 1,70 m bis 1,75 m groß
  • kurzes, schwarzes Haar und schwarzer Vollbart
  • bekleidet mit dunkelblauem T-Shirt mit der Aufschrift „CALIFORNIA“, blau-graue Arbeitshose, Arbeitsstiefel

Tatverdächtiger 2:

  • etwa 18 bis 20 Jahre alt
  • etwa 1,65 m bis 1,70 m groß
  • ca. 10 cm lange blonde Haare
  • trug eine Halskette im „Hip-Hop-Stil“
  • bekleidet mit schwarzer Jogginghose


  • Die Tatverdächtigen

  • Die Tatverdächtigen


Die Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei fragen:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort der gesuchten Personen machen?
  • Wer hat die Verdächtigen vor, während oder nach der Tat gesehen?
  • Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Gesuchten geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt am Bayernring 44 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 953 528, per Telefax unter der Nummer (030) 4664 – 953 599, per E-Mail an lka535-hinweis@polizei.berlin.de , über die Internetwache Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 1835 vom 15. September 2022:
Ein Mann zeigte gestern Nachmittag bei einem Polizeiabschnitt eine judenfeindliche Attacke in einem S-Bahnzug in Charlottenburg-Nord an. Nach den Angaben des 33-Jährigen stieg er am Dienstag gegen 14.50 Uhr an der Station Jungfernheide in einen Zug der Ringbahnlinie S 41, als er kurz darauf von einem Fahrgast judenfeindlich beleidigt wurde. Als er sich dies verbat, packte ihn der Unbekannte am Arm. Der Festgehaltene schob den Mann von sich, worauf ein zweiter Unbekannter hinzutrat und gemeinsam mit dem vorherigen Angreifer mit Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper des 33-Jährigen schlug. Als ein weiterer Fahrgast dazwischen ging, stieg der Angegriffene am Bahnhof Wedding aus, während das Duo seine Fahrt fortsetzte. Der 33-Jährige trug leichte Blessuren davon, brauchte bislang aber nicht behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Volksverhetzung übernommen.

Quelle: Stadt Berlin

Siehe auch  Berlin - 26. Oktober – Intersex Awareness Day

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