Köln

Köln – Magie Bergkristall

Edle Steine faszinieren Menschen seit jeher. Das Museum Schnütgen zeigt ab Freitag, 25. November 2022, bis Sonntag, 19. März 2022, in seiner großen Sonderausstellungshalle erlesene Bergkristallbehältnisse, aber auch optische Linsen, Kühlkugeln und sogar einen Schachstein aus Bergkristall. Darüber hinaus wird die 2005 gefundene einzigartige Kölner Bergkristallwerkstatt in hunderten von Einzelteilen zu sehen sein. Tiefer Glaube, Wissenschaft und Magie, Macht und Luxus – in all diesen Bereichen spielte der Bergkristall im Mittelalter eine wichtige Rolle. Das erleben die Besucher*innen anhand von Werken, die aus Amsterdam, Kopenhagen, Paris und Wien und vielen weiteren Orten nach Köln gekommen sind.

Manifestation von Kraft und Schönheit

Der römische Gelehrte Plinius der Ältere hielt den angenehm kühlen, farblosen Bergkristall für versteinertes Eis, das niemals schmelzen wird. Schon in der Antike glaubte man an die heilenden Kräfte und magischen Eigenschaften des Kristalls. Das kostbare Mineral wurde im Mittelalter als Manifestation des Göttlichen gedeutet. Es sind vor allem die Durchsichtigkeit und Lichtdurchlässigkeit, die dem Bergkristall seine große Anziehungskraft verleihen. Bereits ungeschliffen bietet er eine imposante Erscheinung mit seinen funkelnden, sechsseitigen Zapfen. Verarbeitet wird das Material noch luxuriöser – davon zeugen rund 130 sakrale und profane Exponate aus und mit Bergkristall, die in ihrer Einzigartigkeit und Kostbarkeit für sich stehen.

Förderer

Die Sonderausstellung wird großzügig durch die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Peter und Irene Ludwig Stiftung, die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, die RheinEnergie und den Freundeskreis Museum Schnütgen e.V. unterstützt.

Der Eintritt zur Ausstellung kostet 10 Euro, ermäßigt: 7 Euro (inklusive ständige Sammlung Museum Schnütgen).

Siehe auch  Köln - Radfahrstreifen auf der Berliner Straße

Quelle: Stadt Köln

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