Köln

Köln – Jugendliche gedenken der Opfer des Holocaust

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich am Freitag, 27. Januar 2023 zum 78. Mal. Schüler*innen und Jugendlichen aus Köln und dem Umland gedenken an diesem Tag nicht nur der Opfer des Nationalsozialismus, sondern tragen den Impuls „Nie wieder!“ als Brücke in die Zukunft weiter. Sie machen auf Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus in der Gegenwart aufmerksam. Ausgehend von unserer Geschichte präsentieren sie Ergebnisse ihrer Projekte und schaffen damit ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen, sensibilisieren, stehen für Toleranz und Akzeptanz ein.  

Oberbürgermeisterin Reker:

Wir erinnern an den Tiefpunkt der Menschheitsgeschichte, auf den Köln mit der sogenannten nationalsozialistischen ‚Machtergreifung‘ vor 90 Jahren zusteuerte. Viele Schüler*innen machen klar, dass die Opfer des Nationalsozialismus in unserer Stadt nicht vergessen werden. Sie mahnen uns, Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus schon in den Anfängen zu konsequent entgegen zu treten. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen – weder in Köln noch sonstwo! 

In Köln gibt es nach zwei Jahren Corona-Pause in der Aula des Hansa-Gymnasiums wieder eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche. Das vielfältige Bühnenprogramm am Jugend- und Schülergedenktag besteht vor allem aus Beiträgen der Schüler*innen, aber auch hebräische Lieder, szenische Auftritte zum Anschlag von Hanau, eine Aufführung zu den Edelweißpiraten und Geschichten von Geflüchteten werden präsentiert. Weitere Projektergebnisse von Schüler*innen werden im Anschluss in einer digitalen Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln gezeigt.  

Roman Herzog hatte als Bundespräsident 1996 den 27. Januar – der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – zum Gedenktag für die Opfer des Holocaust erklärt und insbesondere Jugendliche und Schüler*innen zum Erinnern aufgerufen.

Siehe auch  Köln - Erneuerung von Straßenlaternen auf der Zoobrücke

Quelle: Stadt Köln

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