Berlin

Berlin – Die blöde Schuberten: Lesung mit Gudrun Bernhagen

Pressemitteilung vom 24.01.2023

Am Donnerstag, dem 16. Februar 2023 um 19:00 Uhr, beginnt die Lesung „Die blöde Schuberten“ mit Gudrun Bernhagen in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin.

Hanna Schubert wuchs gemeinsam mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof auf. Ihre Kindheit war nicht einfach, da ihr als Älteste bereits in jungen Jahren nicht nur häusliche Verpflichtungen übertragen wurden, sie musste sich auch zunehmend um die jüngeren Geschwister und bald auch um die Großeltern kümmern, da die Eltern mit ihrer Arbeit voll ausgelastet waren. In diesen Jahren kämpfte Hanna mit Verlust- und Versagensängsten, die die Erwachsenen nie ernst nahmen. So wurden die Kindheits- und auch Schuljahre eine Berg- und Talfahrt, die nicht nur in der kindlichen Seele Spuren und Narben hinterließ.
Mit der Berufsausbildung und der Gründung einer eigenen Familie glaubte Hanna, sich mit eigenen Kräften von dem aus der Schulzeit stammenden „Blöde-Schuberten-Image“ befreien zu können. Nicht immer lief alles so, wie sie es wollte, sodass sie zwischen Erfolgen wiederholt Niederlagen zu verarbeiten hatte. Die missglückte Ehe, viele Umzüge, die Suche nach Arbeit, Krankheiten und der Tod geliebter Menschen drohten, sie aus der Bahn zu werfen. Und obwohl sie sich immer wieder aus den Tälern herauskämpfte, hat sie an den körperlichen und seelischen Folgen bis ins Rentenalter zu tragen.

Gudrun Bernhagen wurde 1955 in Berlin geboren, war 40 Jahre als Diplom-Studienrätin an Berliner Schulen tätig und ist seit 2017 im Ruhestand.

Anmeldung erforderlich über die Webseite oder telefonisch (030) 54 704 142 mit Angabe des Namens sowie der Telefonnummer.

Siehe auch  Berlin - Bei Sachverhaltsaufnahme rabiat geworden - Anzeige gegen Polizeibeamten erstattet

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.

Weitere Informationen: www.berlin.de/bibliotheken-mh.

Quelle: Stadt Berlin

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