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Gold hält die Oberhand, während der US-Dollar schmachtet. Wohin für XAU/USD?

Gold, XAU/USD, US-Dollar, FOMC, AUD/USD, RBA, NZD/USD RBNZ, Rohöl – Gesprächsthemen

  • Die Goldpreis bleibt stabil in der Nähe seiner heutigen Höchststände, da die Renditen andernorts sinken
  • Australien und Neuseeland sahen unbequem aus VPI gesendete Daten USD/NZD Norden
  • Der Markt blickt auf die nächste Woche FOMC Treffen. Was bedeutet das für XAU/USD?

Gold wurde über Nacht über 1.942 US-Dollar gehandelt und wird heute weiterhin knapp unter diesem Niveau gehandelt, da die Märkte über die Gesundheit der US-Wirtschaft besorgt sind.

Enttäuschende PMI-Daten schienen zu der Marktwahrnehmung zu führen, dass die Fed-Nacht nicht so stark steigen wird, wie zuvor angenommen. Die Renditen von Staatsanleihen fielen entlang der Kurve, wobei die größten Rückgänge am hinteren Ende zu verzeichnen waren.

Das niedrigere Renditeangebot von Zinsprodukten scheint das nicht verzinsliche Edelmetall begünstigt zu haben.

Die Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) findet am Mittwoch nächster Woche statt, und der Zinsmarkt sorgt für einen Anstieg um 25 Basispunkte. Der nachfolgende Kommentar wird auf Hinweise auf Futures-Zinsbewegungen untersucht und kann sich auf den US-Dollar und Gold auswirken

Microsoft meldete besser als erwartete Gewinne, warnte jedoch vor den zukünftigen Einnahmen aus dem Azure-Cloud-Geschäft, und dies scheint die Marktstimmung getrübt zu haben, da die Wall-Street-Futures auf einen späteren sanften Start dort hindeuten.

Die heute geöffneten APAC-Aktienmärkte hatten eine ziemlich ruhige Sitzung, da Festlandchina und Hongkong noch im Urlaub waren. Die südkoreanischen Indizes bildeten die Ausnahme, wobei Kospi und Kosdaq an ihrem ersten Handelstag nach den Neujahrsfeiertagen einen Gewinn von über 1 % verzeichneten.

Siehe auch  Die Schweizer Zentralbank erhöht den Leitzins um 50 Basispunkte

Australien sah heute eine brodelnde CPI-Zahl, wobei die Schlagzeilenzahlen bis Ende Dezember bei 7,8 % im Jahresvergleich lagen, über den erwarteten 7,6 % und zuvor 7,3 %.

Betrachtet man den Futures-Markt, stiegen die Chancen auf eine Erhöhung um 25 Basispunkte bei der RBA-Sitzung im Februar von etwa 50/50 auf 76 %. AUD/USD kletterte in der Folgezeit auf einen 5-Monats-Höchststand.

Der Kiwi-Dollar erhielt auch einen anfänglichen Schub von seinen CPI-Daten, die im vierten Quartal 7,2 % im Jahresvergleich betrugen, anstatt der geschätzten 7,1 %. Die Währung verbrachte dann den Rest des Tages damit, tiefer zu driften.

Rohöl war heute bisher stabil, nachdem es über Nacht aufgrund des höher als prognostizierten API-Bestandsaufbaus gefallen war. Der WTI-Futures-Kontrakt liegt bei Drucklegung bei rund 80,50 US$ bbl, der Brent-Kontrakt bei rund 86,50 US$ bbl.

Nach den heutigen deutschen IFO-Zahlen wird die Bank of Canada eine Zinsentscheidung treffen und die USA werden Hypothekendaten sehen.

Der vollständige Wirtschaftskalender kann hier eingesehen werden.

GOLD TECHNISCHE ANALYSE

Gold ist derzeit vor allem kurz-, mittel- und langfristiger Daily Simple Moving Averages (SMA).

Die Gradienten auf den 10-, 21-, 55- und 100-Tages-SMAs sind positiv, aber der 200-Tages-SMA muss noch ansteigen. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich ein bullisches kurz- und mittelfristiges Momentum entwickelt, aber das langfristige Momentum muss dies noch vollständig anerkennen.

Der Widerstand könnte auf dem jüngsten Höchststand von 1942 oder dem Hoch vom April 2022 von 1998 liegen.

Auf der Unterseite könnte die Unterstützung beim Tief von 1897 oder den Breakpoints von 1865 und 1825 liegen.

Siehe auch  US-Dollar-Preisaktions-Setups: EUR/USD, GBP/USD, USD/CAD, USD/JPY

Chart erstellt in TradingView

— Geschrieben von Daniel McCarthy, Stratege für DailyFX.com

Bitte kontaktieren Sie Daniel per @DanMcCathyFX auf Twitter

Quelle:
Daniel McCarthy,
von DailyFX

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