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Euro-Dollar-Ausblick: EUR/USD wird seitwärts gehandelt, da die Volatilität gering bleibt

Euro-Dollar (EUR/USD) Gesprächsthemen

  • Der Euro-Dollar stagniert, während die USA den Tag des Präsidenten feiern
  • Der EUR/USD durchbricht den Trendlinienwiderstand um 1,069. Können Bullen das psychologische Niveau von 1,070 erneut testen?
  • Risikoereignisse für die Woche beinhalten Stimmungs- und Inflationsdaten für Europa und FOMC-Protokolle

Der EUR/USD hat es geschafft, vorübergehend Unterstützung oberhalb von 1,066 zu finden, was die Preise in eine weitere enge Spanne um 1,069 getrieben hat. Da das Hauptwährungspaar derzeit anfällig für politischen und fundamentalen Gegenwind ist, hat ein gesetzlicher Feiertag in den USA (Presidents Day) zur heutigen schwachen Dynamik beigetragen.

Da sich die Marktteilnehmer weiterhin auf die Zentralbankpolitik und Rezessionsrisiken konzentrieren, könnte der Wirtschaftskalender dazu beitragen, die Volatilität für den Rest der Woche anzutreiben.

DailyFX Wirtschaftskalender

Obwohl die Erwartungen höherer Zinsen bereits eingepreist wurden, haben die sich verschlechternden Wachstumsaussichten die Frage aufgeworfen, wann die Zentralbanken umschwenken könnten.

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In Erwartung des FOMC-Protokolls vom Mittwoch werden die Zinserwartungen wahrscheinlich weiterhin an der Spitze der Risikostimmung stehen. Während die Federal Reserve und die EZB (Europäische Zentralbank) ihre Verpflichtung bekräftigt haben, die Inflation durch zusätzliche Zinserhöhungen zu bändigen, belasten höhere Zinsen und anhaltender Preisdruck die Verbraucher weiterhin.

In der Zwischenzeit werden für Europa die ZEW-Stimmungsdaten für den Euro und Deutschland dazu beitragen, einen Einblick zu geben, wie Analysten die Entwicklung der Wirtschaft in den nächsten sechs Monaten erwarten. Während die Inflationsdaten dazu beitragen könnten, die Weichen für die EZB zu stellen, von der erwartet wird, dass sie die Zinsen im März um weitere 50 Basispunkte (0,5 %) anhebt.

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Ein Screenshot einer Computerbeschreibung, die automatisch mit mittlerer Zuverlässigkeit erstellt wurde

Quelle: Refinitiv

EUR/USD Technische Analyse

Nach der Bildung einer Hammerkerze am Freitag trieb ein Abprallen von der Fibonacci-Unterstützung bei 1,061 (dem 38,2 % Fibonacci der Bewegung von 2021) die Kurse zum Trendlinienwiderstand (vom Februar-Hoch) um 1,069.

Da die ATR (Average True Range) auf dem Tages-Chart weiter sinkt (was auf eine geringe Volatilität hinweist), könnte die Kombination aus Wirtschaftsstimmung, Inflation und Zinserwartungen dazu beitragen, dass der EUR/USD die aktuelle Spanne durchbricht, falls die Daten irgendwelche Überraschungen liefern könnten Anleger dazu zwingen, Veränderungen im fundamentalen Umfeld neu zu bewerten.

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Mit dem psychologischen Niveau von 1,070 knapp darüber hat der 50-Tage-MA (gleitender Durchschnitt) eine zusätzliche Widerstandsbarriere um 1,073 gebildet.

EUR/USD-Tageschart

Diagrammbeschreibung automatisch generiert

Diagramm erstellt von Tammy DaCosta mit TradingView

— Geschrieben von Tammy Da Costa, Analystin für DailyFX.com

Kontaktieren und folgen Sie Tammy auf Twitter: @Tams707

Quelle:
Tammy Da Costa,
von DailyFX

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